Leipziger Volkszeitung vom 09.05.2017

„Hoch willkommen“: Zwei Gitarren für das „Samenkorn“

Kinderkrippe und Schule pflegen gute Zusammenarbeit

Großpösna/Bad Lausick. Große Freude in der Kinderkrippe „Samenkorn“. Die Einrichtung der Diakonie Leipziger Land in Großpösna ist seit kurzem stolze Besitzerin von 2 neuen Gitarren. Das Besondere daran: Schüler der Evangelischen Schule für Sozialwesen „Luise Höpfner“ Bad Lausick haben sie buchstäblich erarbeitet und dann der Krippe gespendet.

Hintergrund ist das Projekt „Genial Sozial“, bei dem Jugendliche einen Tag lang arbeiten und das dabei erwirtschaftete Geld sozialen Zwecken zur Verfügung stellen. 30 Prozent des Erlöses gehen an lokale Projekte. Dafür wählten die Schüler das Bad Lausicker Pflegeheim „Paul Gerhardt“ der Diakonie Leipzig aus, das sich über einen neuen DVD-Player freut - und die Großpösnaer Kinderkrippe, wo neue Instrumente dringend gebraucht wurden und hoch willkommen sind.

Theresa Fiedler und Luise Hecker - beides angehende Erzieherinnen - kamen mit den Gitarren von Bad Lausick nach Großpösna, um sie persönlich zu übergeben. „Wir freuen uns riesig über die Spende und möchten uns dafür herzlich bedanken“, sagte Erzieher Jonas Große, der sich sofort eine der Gitarren schnappte und „Die Affen rasen durch den Wald“ anstimmte - sehr zur Freude der Kinder, die mit begeistert mitsangen und -tanzten. Musik und Gesang werden im „Samenkorn“ groß geschrieben. Im Sandkasten, auf der Schaukel, beim Aufräumen, vor dem Rausgehen - überall gibt es ein passendes Lied dazu.

Mit der Evangelischen Schule pflegt die Krippe eine gute Zusammenarbeit. Im Dezember verbrachten einige der größeren Kinder einen Tag in der Bad Lausicker Ausbildungsstätte. „Wir wurden dort wunderbar betreut, bewirtetet und bespielt“, erzählt Jonas Große, „es ist eine tolle Kooperation, die wir weiter ausbauen möchten“. Gemeinsam haben die Kinder, Schüler und Erzieher Selbstgebasteltes ins Bad Lausicker Pflegeheim gebracht und mit den Senioren gesungen. Für die Kinder waren dies bereichernde Eindrücke, für die Schüler ein wertvoller Praxistag. „Derartige Erfahrungen sind fester, notwendiger Bestandteil der Ausbildung“, sagt Schulleiter Werner Müller, „evangelische Kitas sind für uns ganz wichtige Partner, ohne die die Ausbildung nicht möglich ist“.

adventsgottesdienst

Colditz

Praxisfeld Singen

 

Unsere Schule in www.sachsen-fernsehen.de

Bildungsplanwoche vom 23.11. bis 27.11.2015
In der Woche vom 23.11. bis 27.11. 2015 haben wir, die Unterkurse, uns intensiv mit dem Bildungsplan beschäftigt. Wir teilten uns in die 7 verschiedenen Bildungsbereiche auf. In den jeweiligen Gruppen haben wir unsere Aufgaben erledigt und daraus ein Portfolio erstellt. Es war jeweils ein gutes Gruppenklima und so war eine positive Zusammenarbeit möglich. Es war eine informative und ereignisreiche Woche. Über die schriftlichen Aufgaben hinaus, bereiteten wir den Mentorentag am Freitag vor. Der Freitag war das Highlight der Woche, einige Schüler lernten bereits ihre zukünftigen Mentoren für das Praktikum kennen. Jede Gruppe präsentierte ihren Bildungsbereich in den Räumen der Schule und die Mentoren konnten sich einige praktische Anregungen mitnehmen. In der anschließenden Reflexionsrunde gab es viel positives Feedback und jeder Schüler konnte zahlreiche Informationen für das erste anstehende Praktikum sammeln. Am Montag besuchten die Schüler der Oberkurse die verschiedenen Bildungsbereiche. Für sie sollte das eine Wiederholung und Auffrischung des Bildungsplan sein, als Vorbereitung für die Prüfungen.

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Jubiläum – 60 Jahre Ausbildung

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Mehr-als-Schule  LVZ 01072013
Leipziger Volkszeitung

LVZ 28062013
Leipziger Volkszeitung vom 28. Juni 2013

Unterricht

Neben dem "normalen Unterricht" arbeiten die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule und der Fachschule immer wieder in Blockunterricht und Projekten. Gegenwärtig setzen sich unterschiedliche Klassen mit den Fragen und Möglichkeiten des systemischen Aggressionsmanagements auseinander,

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erlernen den Bau von biblischen Erzählfiguren und beschäftigen sich mit den Entwicklungsbedingungen und -etappen in der eigenen Biografie.

Passionsandacht

Die Klasse RS2 (zweites Ausbildungsjahr Sozialassistenten) gestaltete am Gründonnerstag eine Passionsandacht. Wir danken der Klasse für ihre Überlegungen und die Gestaltung.

Dank für Tag der offenen Tür

Am 19. Januar gestalteten die Klassen OK 2 und RS 1a mit den Lehrkräften den Tag der offenen Tür. Viele Gäste kamen, schauten, ließen sich führen, nahmen an den Angeboten teil, ließen sich beraten. Wir danken allen Schülern, Lehrern und Mitarbeitern, die sich für das Gelingen des Tages engagiert haben. Jetzt sind wir gespannt, wen wir von den Besuchern als Schüler im neuen Schuljahr begrüßen werden.

Wer sich nicht vor Ort informieren konnte, findet viele Informationen auf unseren Seiten im Netz. Darüber hinaus können Interessenten jederzeit per Mail oder Telefon anfragen.

Auf den Internet-Seiten zu den jeweiligen Ausbildungsgängen finden Sie die Hinweise zu den Unterlagen, die wir erbitten. Bitte orientieren Sie sich daran und senden Sie uns Ihre Unterlagen zeitnah zu.

Mit freundlichen Grüßen
Werner Müller

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LVZ vom 21.01.2013

Advent. Advent – nicht überall ein Lichtlein brennt

Advent. Die Zeit der Erwartung. Advent. Die Zeit der Hoffnung. Advent. Die Zeit der Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Seit fast 2000 Jahren finden die Menschen im Advent zusammen, seit fast 60 Jahren auch bei uns in Bad Lausick. Die Freude über die kommende Zeit, die Ankunft eines kleinen Kindes, das die Welt verändert hat, wollen wir auch in diesem Jahre mit Ihnen /mit Euch teilen und laden Sie/Euch deshalb sehr herzlich zu unserem Adventsgottesdienst

am 21. Dezember 2012 um 10.00 Uhr

in die Aula unserer Schule ein.

“Luise Höpfner“ goes to Austria

Wir vier, Anne, Theresa, Sylvi und Lydia aus den Erzieher-Mittelkursen, haben dieses Jahr die Chance bekommen, das Jugendhilfepraktikum im Ausland zu absolvieren. Dieses Pilotprojekt zwischen unserer Schule und der Diakonie de la Tour in Feldkirchen, Kärnten, dürfen wir erproben.
Nach einer langen und anstrengenden Anreise und einer ersten Erkundungstour der Umgebung stieg die Neugier, aber auch ein wenig die Angst vor dem, was uns erwarten würde. Jedoch wurden unsere Sorgen gemindert durch den herzlichen Empfang unserer Wohngemeinschaften und deren Leiter.

Unsere Einrichtungen sind die WG „Future“, in welcher 9 Kinder zwischen dem 5. und dem 12. Lebensjahr wohnen, die WG „Sunshine“ mit 10 Kindern vom 8. bis zum 16. Lebensjahr, die WG „Cowota“ welche von 13 Jugendlichen im Alter von 13 bis 21 Jahren bewohnt wird und die integrative Einrichtung mit 13 Kindern und Jugendlichen von 5 bis 18 Jahren, das Haus Bethanien. Besonders fallen hier überall das herzliche Miteinander und die Offenheit auf.

Vor allem in den ersten Wochen merkten wir, dass wir in einem anderen Land arbeiten und wir trotz erwarteter Gemeinsamkeiten auch viele Unterschiede spüren. Zu unserer Überraschung verstanden wir anfangs nur „Bahnhof“ und gaben unseren Mitarbeitern, Kindern und Jugendlichen durch die Verständnisprobleme oft Grund zum Lachen.

Neben der Arbeit, bei der wir schon viele Erfahrungen sammeln konnten und die uns inzwischen viel Freude bereitet, gibt es natürlich auch noch das Land und seine Bräuche zu erkunden. So nutzten wir unsere freien Tage zum Beispiel, um beim Wandern die Landschaft zu genießen oder Klagenfurt, die Landeshauptstadt Kärntens, zu besichtigen. Der weihnachtliche Brauch des Krampuslaufs wird uns besonders in Erinnerung bleiben. Das muss man gesehen und erlebt haben …
Mittlerweile fühlen wir uns rundum sehr wohl. Auch in dem Haus, in dem wir wohnen, haben wir es uns gemütlich gemacht und stimmen uns auf die Weihnachtszeit ein.

Bis bald, die Ösi-Mädels

Ortsteileingang

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LVZ vom 13.11.2012

TEO aus der Betroffenen-Perspektive

Die zwei Oberkurse waren in der Zeit vom 3. - 14. September zum Projekt TEO outdoor (Tage der ethischen Orientierung) in Höfgen bei Grimma. Wir hatten die Aufgabe, Schüler der 5. und 6. Klassen als Gruppenleiter zu begleiten. Um diese Aufgabe zu bewältigen, brauchte es zunächst ein dreitägiges vorbereitendes Training. In diesem wurden uns grundlegende methodische und didaktische Gesichtspunkte vermittelt.

Für uns brachte die Woche viele Herausforderungen. In dem Projekt schliefen wir mit den Kindern und ihren Lehrern in Kothen und kochten in Jurten auf offenem Feuer. Die Schüler konnten sich beim Floßbau, Feuer machen, Holz hacken, beim Bau einfacher Sitzgelegenheiten, bei Gruppenspielen und Singen oder im Tiefseilgarten erproben. Eine inhaltliche Klammer bot die Beschäftigung mit der biblischen Zachäus-Geschichte.

Wir erlebten, dass diese Arbeitsform gut geeignet ist, um Gruppenprozesse anzuregen. Es wäre schön, dieses Projekt weiter fortzuführen.

Katja Wendler, OK 2

 

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Der Sonntag vom 23. September 2012

 

Das Schuljahr 2012/2013 begann mit einigen Stunden "Spiel". Das ist für Erzieherinnen und Erzieher (und hoffentlich auch für andere Menschen) eine ernste Sache. Auf alle Fälle: Es macht Spaß. (Einige Bilder anbei.)

Wir danken den Schülern des zweiten Ausbildungsjahre und ihren Lehrern für die Vorbereitungen des Spieletages.

LVZ vom 07.09.12

LVZ vom 07.09.2012

 

Projekttage Erlebnispädagogik

Die Unterkurse veranstalteten für je zwei Klassen der Grund- und Mittelschule aus Bad Lausick erlebnispädagogische Projekttage. Auf diese Aufgabe wurden sie vorbereitet durch erfahrene Anleiter aus der Pfadfinder- und Jugendarbeit. Sowohl die Schüler unserer Schule als auch die der 4. und 5. Klassen hatten Freude an der Arbeit.

 

Schule auf dem Kirchentag

Der Kirchenbezirk Leipziger-Land feierte seinen Kirchentag in Bad Lausick. Die Schüler der Erzieherausbildung (UK 1) sowie einige Mitarbeiter gestalteten den Tag mit und halfen bei der Organisation. Wir waren als Schule der Landeskirche gut sichtbar – auch Dank neuer T-Shirts.

 

Praxis besuchen

- Wie arbeiten Kindergärten, in denen Kinder unterschiedlicher Nationalitäten miteinander den Tag verbringen?
- Welche Möglichkeiten gibt es, Kinder und Jugendliche zu begleiten, deren Familien ein Asylverfahren laufen haben?
- Wie ist es möglich, minderjährige und junge Mütter durch das gemeinsame Leben in Mutter-Kind-Wohnungen zu stärken?
Mit solchen und ähnlichen Fragestellungen besuchen die Schülerinnen und Schüler der Oberkurse (3. Ausbildungsjahr) verschiedenen Einrichtungen in Leipzig. Eindrücklich – jede in ihrer Art.

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Kindergarten des Mitra e.V. Leipzig-Grünau, in dem deutsche und russische Kinder gemeinsam leben

LVZ vom 30-01-12Leipziger Volkszeitung vom 30. Januar 2012

Adventsliedersingen

In den Kindergärten und Jugendhilfeeinrichtungen sollen Erzieherinnen und Erzieher die Kinder und Heranwachsenden bei der Entdeckung ihrer Lebenswelt und dem Erproben von Gestaltungsmöglichkeiten begleiten. Dazu gehört es, den Geschichten, Liedern und anderen Ausdrucksmöglichkeiten unserer Kultur zu begegnen und diese auf sich wirken zu lassen.

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Diesen Erfahrungsraum gestalten wir in unserer Schule, indem wir in der Adventszeit täglich in einer Pause ein Adventslied singen und einen kurzen Text hören. Jeweils eine Klasse leitet die Schüler und Lehrer zum gemeinsamen Singen an

Bau von Erzählfiguren

Während der Ausbildung erlernen die Schülerinnen und Schüler den Bau von Erzählfiguren, die sich für biblische und andere Geschichten einsetzen lassen. Die Figuren sind durch ein Sisaldrahtgestell beweglich. Durch die Bleifüße stehen sie fest. Ihre Hartschaumköpfe werden individuell geformt. Das Gesicht ist nur angedeutet und lässt viel Interpretationsspielraum. Durch ihre Körperhaltung können die Figuren unterschiedliche Emotionen ausdrücken.
Werden sie bewegt und in Szene gesetzt, können sie den Zugang zu dem Geschehen in Geschichten auf eine neue Weise eröffnen. Eine Figur lässt sich leicht in eine andere Person umwandeln, indem die aus Naturstoffen bestehende Kleidung ausgewechselt wird.

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Weiterbildung der-Sarah Wiener-Stiftung

Insgesamt 19 Teilnehmer/innen der Ev. Schule für Sozialwesen „Luise Höpfner" in Bad Lausick besuchten die 22. Weiterbildungsveranstaltung der Sarah Wiener Stiftung (SWS) im Rahmen eines bundesweiten Pilotprojekts mit Förderung der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).
Ziel des Pilotprojekts ist es, das Kochkurskonzept der Sarah Wiener Stiftung langfristig in die Ausbildung von Erzieher/innen und Sozialassistenten zu implementieren.
Frank Rothe, Projektleiter der Sarah Wiener Stiftung, stellte am 2. und 3. November 2011 den interessierten Teilnehmer/innen das Konzept und die Inhalte des nachhaltigen Sarah Wiener Kochkursprogramms ausführlich vor, wobei der Schwerpunkt auf der Praxis lag und auch leckere Speisen zubereitet wurden.

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Foto: Sarah Wiener Stiftung

Mentorentag

Bei einem Mentorentag zeigt das zweite Ausbildungsjahr die Arbeitsergebnisse eines Projekts zum Thema "Luft". Viele Ideen machen deutlich, dass es die Schülerinnen und Schüler verstehen, pädagogische Ziele und methodische Wege zu verbinden.

0-bl-kirche-12Das freundliche, helle Foyer des offen wirkenden Gebäudes der Evangelischen Schule für Sozialwesen „Luise Höpfner" in Bad Lausick lädt den Besucher zum Verweilen ein. Schüler sitzen verteilt in Gruppen über Bücher oder Laptops gebeugt, oder diskutieren angeregt im kleinen Kreis. Sie bereiten eine Präsentation in der Lernfeldarbeit der Erzieherausbildung vor. Fachwissen gepaart mit Kreativität ist gefragt. In einem Nachbarraum erschallt Gesang. In den übrigen Räumen wird Unterricht erteilt. Die fein durchdachte Architektur unterstreicht die angenehme Lehr- und Lernkultur der Schule.

Hier holen sich junge Menschen das nötige Rüstzeug, um im späteren Berufsleben nicht nur kompetent zu agieren, sondern auch aktiv als Erzieher in Kindergarten, Hort oder in der Jugendarbeit
Gegenwart zu gestalten.

GDWichtig ist uns dabei die Sicht auf den Menschen nach christlichem Verständnis. Jeder Mensch birgt das Ebenbild Gottes in sich. Das hat wesentliche Konsequenzen für die evangelische Erzieherausbildung. Der Mensch als Sozialwesen steht im Blick. So wird auch unsere Schulgemeinschaft aktiv gepflegt. Jeder kennt jeden. Es herrscht ein familiäres Klima. Ein besonders enges Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler ermöglicht auch in kritischen Phasen eine optimale Begleitung. Es ist die Kunst des Zuhörens, die unsere Ausbilder und Lehrer besitzen. Aber auch die Schülergemeinschaft stärkt den Zusammenhalt. Keiner wird im Stich gelassen. Gegenseitige Hilfe und Unterstützung sind selbstverständlich. Jeder bringt sich mit seinen Fähigkeiten für die Schulgemeinschaft ein.
Gemeinschaft wird gepflegt. Höhepunkte dafür sind die unvergesslichen Schulgottesdienste, die durch die Schüler ideenreich und humorvoll umgesetzt werden.
Überzeugen sollte man sich selbst.